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Nachhaltigkeit

AN DIE ZUKUNFT DENKEN MIT FORTSCHRITTLICHER UND NACHHALTIGER TECHNOLOGIE

Eine der nachhaltigsten Möglichkeiten der Stromerzeugung ist die Nutzung einer unerschöpflichen Energiequelle. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung aus fossilen Energiequellen bietet die Sonne das umweltfreundlichste Potential. Durch die Nutzung ihrer enormen Energie werden weder Luftschadstoffe freigesetzt, noch Treibhausgase emittiert oder die Importe fossiler oder nuklearer Brennstoffe benötigt.

Aufgrund unserer einzigartigen CIGS-Dünnschichttechnologie gelingt es uns, den Rohstoffbedarf im Vergleich zur konventionellen Modulherstellung um ein Vielfaches zu minimieren und somit werden wertvolle Ressourcen geschont. Im Vergleich: Bei der Produktion von kristallinen Siliziummodulen fällt die bis zu 100-fache Menge an benötigten Rohstoffen an!

ENERGIEVERBRÄUCHE OPTIMIEREN

Wir führen Ökobilanzen durch und nutzen die daraus resultierenden Ergebnisse intensiv für Prozessoptimierungen, um eine stets nachhaltige Produktion zu gewährleisten.

Bei der sogenannten Life Cycle Analysis (LCA) wird der gesamte Energieverbrauch entlang der Wertschöpfungskette betrachtet – also für Energie, die für die Beschaffung von Rohstoffen, der Produktion unserer Module, der Distribution und Installation sowie für das Recycling von Modulen, die das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben, aufgewendet wurde.

Dieser Ansatz macht es möglich, die verschiedenen Energietypen und deren Umweltauswirkungen zu vergleichen. Der Strom aus Solarmodulen allgemein, insbesondere aber aus unseren CIGS-Modulen, schneidet hierbei sehr gut ab.

CIGS DÜNNSCHICHTTECHNOLOGIE ZAHLT SICH AUS

Die sogenannte Energy Payback Time (EPBT) beschreibt die Dauer, in der ein Solarmodul die Energie erzeugt hat, die für dessen Herstellung aufgewendet wurde. Studien zufolge benötigt ein CIGS-Modul hierfür ungefähr 1 Jahr. 

Betrachtet man die Lebensdauer von über 25 Jahren, so sind mindestens 96% des durch ein Solibro CIGS-Dünnschichtmodul erzeugten Stromes gänzlich umweltfreundlich, da wertvolle Ressourcen nicht weiter erschöpft, Umweltverschmutzungen vermieden und keine weiteren Treibhausgase emittiert werden. Photovoltaik ist eine kluge Energieinvestition, die beeindruckende Umweltvorteile bietet.

POSITIVE BILANZ DURCH REDUZIERTE TREIBHAUSGAS-EMISSION

Eng mit dem Ansatz der Life Cycle Analysis (LCA) ist der Carbon Footprint verbunden. Er gibt an, wie viel Treibhausgas-Emissionen (u.a. CO2 und Methan) entlang des gesamten Lebenszyklus eines Produktes entstehen. Der Produktlebenszyklus umfasst hierbei die gesamte Wertschöpfungskette. Das bedeutet, dass folglich die Herstellung, Gewinnung und der Transport der Rohstoffe, aber auch die Produktion, Distribution, Nutzung und das Recycling eines Produktes betrachtet wird.

Im gesamten Lebenszyklus eines Solibro CIGS-Moduls, also von der Herstellung bis zum Ende der Lebenszeit, werden im Vergleich zu anderen Photovoltaik-Technologien geringste Mengen an Treibhausgasen emittiert. 

Der CO2-Fußabdruck ist zudem abhängig vom Standort einer späteren Photovoltaikanlage. In Nordeuropa beträgt dieser für ein Solibro CIGS-Modul gerade einmal 25g CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom – in Südeuropa mit 15g CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom sogar noch weniger.

Um einen möglichst geringen CO2-Fußabdruck zu hinterlassen, setzen wir bereits bei der Herstellung unserer Produkte ausschließlich auf Strom aus erneuerbaren Energien.

EINHALTUNG STRENGER RoHS-RICHTLINIEN

Die EU-Richtlinie „RoHS“ 2011/65/EU regelt seit vielen Jahren die Verwendung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Einige der in der Elektrotechnik verwendeten Substanzen gelten als umweltgefährdend. Einerseits wirken sie ab bestimmten Mengen toxisch, andererseits sind sie von der Umwelt nicht oder nur schlecht abbaubar. Die Richtlinie verfolgt daher das Ziel, bestimmte gefährliche Stoffe aus Elektro- und Elektronikgeräten zu verbannen, um somit die schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu verringern.

Für Photovoltaikmodule gilt diese Richtlinie jedoch nicht. Die für Mensch und Umwelt unbedenkliche Produktion von Solarmodulen ist für uns aber zweifellos ein bedeutsamer Aspekt. Aus diesem Grund haben wir die bei unserem Produkt verwendeten Komponenten und Materialen einer RoHS-Analyse unterzogen. Im Labor für Umwelt- und Produktanalytik der DEKRA GmbH wurde ein Prüfling in einzelne Materialproben zerteilt und auf die in der RoHS-Richtlinie aufgeführten gefährlichen Stoffe getestet.

Bei keiner der getesteten Materialproben wurden die maximal zugelassenen Höchstkonzentrationen überschritten. Die RoHS-Konformität wurde unserem Produkt bestätigt.

DIE ZUKUNFT AKTIV MITGESTALTEN

Da wir die Politik rund um die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und erneuerbare Energien mitgestalten wollen, bringen wir uns aktiv in zahlreichen Verbänden und Forschungsprojekten ein, die Ihren Fokus z.B. auf Ecodesign (Sustainable Design), Ecolabel und viele weitere interessante Themen legen.

Im Rahmen des Arbeitspaketes „Ecodesign Working Plan 2016 – 2019“ der Europäischen Kommission, an dem wir teilgenommen haben, wurde beispielsweise festgestellt, welche Technologien die geringsten Umweltauswirkungen haben. Hier schlossen die Dünnschichttechnologien CIGS und CdTe besonders gut ab. Beide wurden als beste verfügbare Techniken (BVT) bewertet. Als BVT werden Technologien genannt, die als bestes kommerziell erhältliches Produkt mit dem geringsten Ressourcenverbrauch und / oder Emissionen erhältlich sind.

Die Integration von Umweltaspekten spielt eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung unserer Produkte und soll auch zukünftig einen großen Einfluss auf das Design haben, um langlebige und energieeffiziente Solarmodule auf den Markt zu bringen. Wir möchten damit jederzeit sicherstellen, dass die Solibro GmbH bei minimaler Umweltbelastung und zu sozial fairen Bedingungen produzieren kann.

Die Beteiligung in mehreren Verbänden gibt uns die Möglichkeit, Ideen auszutauschen oder neue Ansätze zu diskutieren, um unsere Produkte mit diesen Erkenntnissen noch umweltfreundlicher zu produzieren und unserem Nachhaltigkeitsanspruch gerecht zu werden. 

Solibro bringt sich in folgenden Verbänden ein:

  • PV Thin – vertritt führende Hersteller der Dünnschichtsolarindustrie
  • Solar Power Europe – vertritt Hersteller der Solarindustrie
  • VERE e.V. – vertritt die Hersteller bei der Rücknahme und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten

RÜCKNAHME, ENTSORGUNG UND RECYCLING

Solarmodule, die das Ende Ihrer Lebenszeit erreicht haben, unterliegen in der EU der WEEE-Richtlinie (Waste of Electrical and Electronic Equipment). Die Richtlinie verfolgt das Ziel, nicht mehr genutzte Elektroaltgeräte an vorgegebenen Recyclingstellen zu sammeln und somit die Recyclingquoten europaweit zu erhöhen. In Deutschland wird diese Richtlinie durch das Elektrogerätegesetz (ElektroG) umgesetzt, welches auch den Entsorgungsprozess für Solibro Solarmodule definiert. 

Seit dem 24. Oktober 2015 fallen Solibro Solarmodule unter die Kategorie „Elektrogeräte“ und müssen entsprechend dem Elektrogerätegesetz entsorgt werden.